Mit dem Ende 2008 erschienenem Sonic Unleashed hat das Sonic Team einen großen Schritt nach vorn gemacht. Aufgabe von unserem Helden ist es, erneut die Welt vor der Zerstörung von Dr. Eggman zu bewahren. Allerdings hat die Zerstörung bereits begonnen und Sonic muss mit Hilfe seines neuen Freundes „Chip“ den Schaden begrenzen und rückgängig machen. Dabei hilft ihm außerdem sein neues Äußeres in Form eines Werehogs, welches er Dr. Eggman zu verdanken hat. Nach einer gut gelungen Videosequenz bekommt der Spieler von Chip eine kleine Einführung in die Steuerung und die Angriffe bevor es an die richtigen Level geht. Die Level sind in Tag und Nacht geteilt. Während sich Sonic am Tage in seiner gewohnten Form möglichst schnell fortbewegt wird er in den Nachtleveln zum Werehog und kämpft mit radikalen Angriffen gegen Monster, welche in Aussehen und Erscheinung etwas an Kingdom Hearts erinnern. Die Gestaltung der Level ist abwechslungsreich und insgesamt recht hochwertig. Die Lichteffekte und Farbkombinationen sind gut gelungen. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten verwischt der Blur-Effekt welcher mit einer massiven Beschleunigung einhergeht nur wenige Details. Die Songs des Spiels sind wirklich gut gelungen, abwechslungsreich und zu meist dem Level bzw. der Situation angepasst. Als kleines Extra lassen sich im Spiel Illustrationen, Videos, Songs und sogenannte Geheimdokumente finden welche in der Galerie betrachtet werden können.
Mit der automatischen Kameraführung hat sich das Sonic Team keinen großen Gefallen getan, und verkompliziert das Spiel durch das Vertauschen der Steuerung. So ist die Richtungsangabe immer in Abhängigkeit zur Kamera zu sehen. Auch das sich die Kamera nicht immer in die Laufrichtung dreht oder teilweise Bäume und Felsen nicht ausgeblendet werden und somit den Bildschirm füllen ist ein gewaltiges Problem welches ein Entwickler wie Sega eigentlich in den Griff bekommen sollte. Des weiteren reagiert der Protagonist nicht immer absolut auf die Steuerung was besonders bei den Tagleveln mit hoher Geschwindigkeit jederzeit und hundertprozentig funktionieren muss. Fazit: Ein wirklich überzeugender Sonic Titel mit gut gestalteten Umgebungen, vielen Überraschungen und ausgezeichneten Sounds und Musiktiteln. Die Kameraführung sowie Steuerung und Reaktionszeiten des Charakters sind jedoch mit das schlimmste was ich bisher erlebt habe. Fragt sich ob die Spieletester blind, oder schlicht und ergreifend im Urlaub waren. Schade das einem so ausgezeichneten Spiel ein großer Teil Spaß entnommen wird durch die Behinderung einer so essenziellen Sache wie Kamera und Steuerung.
- Entwickler: Sonic Team
- Release: 18. November 2008
- System: Playstation 2, Playstation 3, Wii, Xbox 360
- Spieler: Singleplayer
- Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Wenn ein Opossum zu seinem Schwert greift wird es ernst. Zusammen mit einer Schweine-Armee ist der bösartige Axle Gear in das Königreich Zebulos eingedrungen, und hat die bezaubernde Prinzessin entführt. Nur einer scheint in der Lage, die Prinzessin zu retten. Der Rocket Knight Sparkster.
Da es sich bei der Sonic Gems Collection nur um eine Spielesammlung handelt, lässt sich dieser Artikel kaum als Review bezeichnen. Das Design und die Hintergrundmusik der Menüs sind jedoch recht gut gelungen und vermitteln den Eindruck das es sich, trotzdem es nur eine Sammlung alter Spiele ist, um ein vollendetes Produkt handelt. Einen kleinen Bonus gibt es jedoch schon. Es lassen sich durch reines spielen hunderte kleine Features und Extras freischalten. Darunter auch die Spiele Vectorman und Vectorman 2.
Helden erkennt man daran, das sie blaue, gelbe oder rote Haut haben. Jedenfalls ist das bei Sonic Heroes der Fall. Bevor man das Spiel beginnt, muss man sich für eines der vier Teams entscheiden. Zur Verfügung stehen das Team Sonic, Team Rose, Team Chaotix und Team Dark. Welches Team man letztendlich auswählt bestimmt lediglich den Schwierigkeitsgrad. Jedes Team verfügt über einen Charakters des Typs Speed, Fly und Power. Je nachdem welche Fähigkeit gerade benötigt wird um eine Aufgabe zu lösen muss der Spieler den Teamleader wechseln um sich durchzuschlagen. Die anderen beiden Charaktere folgen in diesem Fall. Die Steuerung ist sehr schnell eingängig, auch wenn es da ein paar kleine Macken gibt. Grafisch hält sich das Spiel gut. Wie wir es von Sonic-Spielen gewohnt sind, ist die Umgebung mit kräftigen, teilweise schrillen Farben ausgestattet. Das Verhältnis dazu ist jedoch gut. Der Soundtrack ist sehr gelungen und unterstützt die jeweilige Atmosphäre gut. Tipps zum Spielverlauf werden nicht angezeigt, sondern können aus der gelegentlichen Konversation zwischen den Charakteren herausgehört werden. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels steigt zunehmend, linear und sehr gut ausgeglichen.
Wirklich schade das Spiele wie Flashback nicht mehr produziert werden. In der, für damalige Verhältnisse, aufwendigen Geschichte erfindet der Hauptcharakter Conrad ein Gerät zum messen der Molekulardichte von Lebewesen. Entsetzt stellt er fest das sich Lebewesen unter die Bevölkerung gemischt haben, dessen Molekulardichte höher ist, als das bei Humanoiden der Fall ist. Er entschließt sich dazu sein Gedächtnis aus Sicherheitsgründen auf einem Holocube zu speichern, nachdem seine Freundin entführt wurde. Seine Sicherheitsmaßnahmen erweisen sich als nützlich als er kurz darauf entführt, und sein Gedächtnis gelöscht wird. Nachdem ihm die Flucht aus den Händen seiner Entführer nur knapp gelungen ist findet er sich in einem Dschungel wieder. Das ihm am meisten in dieser Lage im Wege stehende Problem ist der Verlust seines Gedächtnisses. Die Notiz auf seinem Holocube verrät ihm, das er sich nach New Washington zu seinem Freund Ian begeben soll. Und schon sind wir mitten in einem der besten Abenteuer.