Rocket Knight Adventures

24 09 2009

Rocket-Knight-AdventuresWenn ein Opossum zu seinem Schwert greift wird es ernst. Zusammen mit einer Schweine-Armee ist der bösartige Axle Gear in das Königreich Zebulos eingedrungen, und hat die bezaubernde Prinzessin entführt. Nur einer scheint in der Lage, die Prinzessin zu retten. Der Rocket Knight Sparkster.

Das Spiel baut auf der von Konami typischen Grafik auf und ist sehr schön gestaltet. Die Originalität der Gegner und vor allem der Endgegner ist nahezu einzigartig, was nicht zuletzt an Designer Nobuya Nakazato lag, welcher auch schon an den Contra-Serien beteiligt war. Die Steuerung unseres Helden ist einfach und gut umgesetzt. Als Waffe dient Sparkster ein Schwert welches entweder aus unmittelbarer Entfernung den Gegner direkt trifft, oder eine Art Feuer-Wirbel über kurze Distanz wirft. Zudem ist Sparkster mit einem Raketen-Pack ausgestattet, welches sich aufladen lässt um entweder in eine Richtung zu stürmen, kurzzeitig zu fliegen oder eine Art Schwertwirbel auszuführen. Sound und Hintergrundmusik haben die von Konami gewohnte, hohe Qualität. Die Musik ist den jeweiligen Spielsituationen sehr gut angepasst und hat allein schon einen hohen Unterhaltungswert.

Zum Abschluss sei noch erwähnt das der allgemeine Schwierigkeitsrad des Spiels schon recht hoch ist. Viele der Endgegner besitzen eine Art Strategie um ihr Ableben herbeizuführen. Ohne dieses Strategie stehen die Chancen sehr schlecht. Ein durchweg positiver Review.

H-Line 500

  • Entwickler: Konami
  • Release: 1993
  • System: Mega Drive / Genesis
  • Spieler: Singleplayer
  • Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung




Sonic Gems Collection

20 09 2009

SonicGemsCollectionDa es sich bei der Sonic Gems Collection nur um eine Spielesammlung handelt, lässt sich dieser Artikel kaum als Review bezeichnen. Das Design und die Hintergrundmusik der Menüs sind jedoch recht gut gelungen und vermitteln den Eindruck das es sich, trotzdem es nur eine Sammlung alter Spiele ist, um ein vollendetes Produkt handelt. Einen kleinen Bonus gibt es jedoch schon. Es lassen sich durch reines spielen hunderte kleine Features und Extras freischalten. Darunter auch die Spiele Vectorman und Vectorman 2.

Die meisten Extras bestehen aus Bildern und Grafiken. Es lassen sich allerdings auch Songs freischalten wie eine Drum & Bass Version des Sonic CD Titelsongs. Zudem verfügt die Compilation über eine Tipps und Tricks Datenbank welche ebenfalls freigeschaltet werden muss. Alles in allem ist die Sonic Gems Collection eine wunderbare Sammlung welche so manchen Fan begeistern kann.

Verfügbare Spiele auf der Compilation

Haupt-Titel

  • Sonic CD (1993)
  • Sonic the Fighters (1996)
  • Sonic R (1997)

Game-Gear Spiele

  • Sonic the Hedgehog 2 (1992)
  • Sonic Spinball (1994)
  • Sonic Triple Trouble (1994)
  • Sonic Drift 2 (1995)
  • Tails Skypatrol (1995)
  • Tails Adventures (1995)

Freischaltbare Spiele

  • Vectorman (1995)
  • Vectorman 2 (1996)

H-Line 500

  • Entwickler: Sonic Team, Artificial Mind and Movement, Travellers Tales
  • Release: 2005
  • System: Playstation 2
  • Spieler: Singleplayer / Multiplayer
  • Altersfreigabe: Ab 6




Sonic Heroes

20 09 2009

SonicHeroesHelden erkennt man daran, das sie blaue, gelbe oder rote Haut haben. Jedenfalls ist das bei Sonic Heroes der Fall. Bevor man das Spiel beginnt, muss man sich für eines der vier Teams entscheiden. Zur Verfügung stehen das Team Sonic, Team Rose, Team Chaotix und Team Dark. Welches Team man letztendlich auswählt bestimmt lediglich den Schwierigkeitsgrad. Jedes Team verfügt über einen Charakters des Typs Speed, Fly und Power. Je nachdem welche Fähigkeit gerade benötigt wird um eine Aufgabe zu lösen muss der Spieler den Teamleader wechseln um sich durchzuschlagen. Die anderen beiden Charaktere folgen in diesem Fall. Die Steuerung ist sehr schnell eingängig, auch wenn es da ein paar kleine Macken gibt. Grafisch hält sich das Spiel gut. Wie wir es von Sonic-Spielen gewohnt sind, ist die Umgebung mit kräftigen, teilweise schrillen Farben ausgestattet. Das Verhältnis dazu ist jedoch gut. Der Soundtrack ist sehr gelungen und unterstützt die jeweilige Atmosphäre gut. Tipps zum Spielverlauf werden nicht angezeigt, sondern können aus der gelegentlichen Konversation zwischen den Charakteren herausgehört werden. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels steigt zunehmend, linear und sehr gut ausgeglichen.

Das Wechseln des Team-Leaders funktioniert nicht immer ganz einwandfrei. Da kann es vorkommen das der gewollte Charakter übersprungen wird was in hektischen Situationen wo ein schneller Wechsel nötig ist, schnell zum Versagen führt. Die durchgängige, hohe Geschwindigkeit von typischen Sonic-Spielen bleibt etwas auf der Strecke. Einige Level im späteren Verlauf des Spiels wirken ein wenig grob gestaltet.

H-Line 500

  • Entwickler: Sega Studio USA
  • Release: Japan 2003, Europa 2004
  • System: Playstation 2
  • Spieler: Singleplayer / Multiplayer
  • Altersfreigabe: Ohne Altersbeschränkung




Flashback

18 09 2009

FlashbackWirklich schade das Spiele wie Flashback nicht mehr produziert werden. In der, für damalige Verhältnisse, aufwendigen Geschichte erfindet  der Hauptcharakter Conrad ein Gerät zum messen der Molekulardichte von Lebewesen. Entsetzt stellt er fest das sich Lebewesen unter die Bevölkerung gemischt haben, dessen Molekulardichte höher ist, als das bei Humanoiden der Fall ist. Er entschließt sich dazu sein Gedächtnis aus Sicherheitsgründen auf einem Holocube zu speichern, nachdem seine Freundin entführt wurde. Seine Sicherheitsmaßnahmen erweisen sich als nützlich als er kurz darauf entführt, und sein Gedächtnis gelöscht wird. Nachdem ihm die Flucht aus den Händen seiner Entführer nur knapp gelungen ist findet er sich in einem Dschungel wieder. Das ihm am meisten in dieser Lage im Wege stehende Problem ist der Verlust seines Gedächtnisses. Die Notiz auf seinem Holocube verrät ihm, das er sich nach New Washington zu seinem Freund Ian begeben soll. Und schon sind wir mitten in einem der besten Abenteuer.

Das Genre kann man wohl als eine Mischung aus Adventure, Strategie und Shooter bezeichnen. Alles was Conrad bei sich trägt ist seine Waffe, und einen Chip der seine Lebensenergie darstellt und insgesamt vier Einheiten tragen kann. Während die Waffe über eine unbegrenzte Anzahl an Munition verfügt, muss der Energie-Chip an speziellen Generatoren wieder aufgeladen werden. Eine weitere Gefahr für Conrad zu sterben, ist das Fallen aus zu großer Höhe, oder das Laufen in einen Partikelstrahler was beides zum sofortigen Tod führt. Das Geld, welches in Form von Credits von Conrad gefunden wird, benötigt man ausschließlich um Dinge zu kaufen die den Spielverlauf vorantreiben. Das Gesamte Spiel arbeitet nach dem Einzelbild-Prinzip. Das bedeutet das ihr immer eine feste Kamera habt, die den gesamten Abschnitt zeigt. Erreicht ihr den Bildschirmrand, wird das nächste Bild, mit einer sehr kurzen Schwarzpause, geladen. Unnütze Gegenstände gibt es bei Flashback nicht zu finden. Selbst die zum Teil herumliegenden Steine lassen sich benutzen um Lichtschranken zu täuschen, oder Gegner auf die falsche Fährte zu führen.

Insgesamt besteht das Spiel aus 5 Leveln, wobei das letzte Level zwei Episoden besitzt. Die Grafik ist für die damaligen Verhältnisse, und die doch recht eingeschränkten Möglichkeiten des Mega Drives, bzw. der anderen Konsolen, bahnbrechend gewesen. Das Spiel selbst verzichtet weitgehend auf Musik, und setzt dafür eine atemberaubende Atmosphäre, und eine komplexe Story in den Vordergrund. Die Möglichkeit des Speicherns ist zwar nicht vorhanden, jedoch erhält man für jedes Level, auf jedem Schwierigkeitsgrad ein separates Passwort. Die Zwischensequenzen sind unglaublich gut gestaltet und lassen das ganze Spiel beinahe wie einen aufwendigen Zukunfts-Krimi wirken.

Flashback gehört zu den ganz großen Adventures auf dem Mega Drive, und sollte von keinem abenteuerlustigen Konsolen-Junkie gemisst werden.

H-Line 500

  • Entwickler: Delphine Software International
  • Release: 1992
  • System: Mega Drive / Genesis
  • Spieler: Singleplayer
  • Altersfreigabe: Ab 16
  • Original-Titel: Flashback – The Quest for Identity




Sonic Chronicles – Die dunkle Bruderschaft

18 09 2009

SonicChroniclesSonic Chronicles ist ein beachtenswertes Rollenspiel welches sich durchaus sehen lassen kann. Vermutlich liegt das nicht zuletzt an dem Entwickler-Team von Bioware, welches ja schon durch Neverwinter Nights glänzte. Neben der eigentlichen Story, die damit beginnt erst einmal nach und nach herauszubekommen wer nun eigentlich der Böse ist, gibt es dutzende von kleinen Aufträgen die es zu erledigen gilt. Da auf Zufallskämpfe verzichtet wurde kann sich die Party überlegen welchen Gegnern sie bereits gewachsen ist, oder ob sie erst leveln muss. Zusätzlich können kleine Tiere, sogenannte Chaos, in Eiern gefunden und ausgebrütet werden. Diese verpassen den Charakteren oder der Gruppe besondere Fähigkeiten. Diese Chaos können auch via WiFi mit anderen Spielern getauscht werden, und verbessern sich dadurch. Das Kampfsystem ist rundenbasiert. Vor Beginn jeder Runde entscheidet der Spieler, welche Charakter welche Aktion ausführen soll. Sehr gut gelungen ist die Umsetzung der Combos, die zum erfolgreichen Ausführen vom Spieler selbst beeinflusst werden können, indem er mit dem Stylus innerhalb einer gewissen Zeit Punkte treffen, oder Linien auf dem Touchscreen nachziehen muss.

Einige Gegner sind nur verwundbar wenn man ihre Schwachstelle kennt. Diese erst einmal herauszufinden kann lange dauern, und mühselig sein. Die Story hinter dem ganzen würde man sich manchmal etwas ausführlicher wünschen. Dennoch ein ausgezeichneter Rollenspiel-Titel.

H-Line 500

  • Entwickler: Bioware
  • Release: Europa 2008, Japan 2009
  • System: Nintendo DS
  • Spieler: Singleplayer / Einige Funktionen auch Multiplayer
  • Altersfreigabe: Ab 6
  • Original-Titel: Sonic Chronicles – The Dark Brotherhood
  • Japan-Titel: Sonic Chronicles – Invaders from the Dark Dimension